Forex-Vergleich verschiedener Broker hilft Geld sparen

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Forex heißt ausgeschrieben Foreign Exchange Market und bezeichnet als solcher den Devisenmarkt. Somit ist der umständliche Begriff nicht mehr oder weniger als der Handel mit Währungen. Gleichzeitig ist der Devisen- bzw. Forex-Markt der größte Finanzmarkt der Welt. Der tägliche Umsatz wird mit ungefähr vier Billionen US-Dollar angegeben (Stand 2007). Hierbei handelt es sich nicht um getauschtes Bargeld, sondern um sogenanntes Buchgeld, welches – anders als an der Börse – an keinen festen Ort gehandelt wird, da sich Anbieter und Nachfrager direkt verständigen.

Ein Forex-Vergleich ist vor allem für Privatpersonen notwendig, weil Wechselkurse schwanken und mit diesen Schwankungen große Risiken für den Investor verbunden sind. Verschiedene Anbieter (Broker) agieren für den Privat-Anleger (Trader) und in dessen Auftrag am Markt. Vergleichen sollte man die Anbieter unter verschiedenen Gesichtspunkten: Wie viele Währungspaare werden angeboten? Wie einfach und übersichtlich ist die Software? Welche Zahlungsoptionen gibt es und gibt es auch zusätzliche Optionen wie den Handel mit Rohstoffen? Oftmals bieten die Broker auch an, dass man ohne eigene Software und direkt im Browser traden kann – eine sehr bequeme Option.

Der Beginn des internationalen Devisenhandels wird auf das Jahr 1880 datiert, da es damals möglich wurde, auf einem eigenen Bankkonto im Ausland Zahlungen eingehen zu lassen. Der Devisenmarkt ermöglicht den Tausch zweier Währungen, indem er den Wechselkurs auf Basis eines Vergleichs der jeweiligen Kaufkraft festlegt. Der Handel mit den Währungen funktioniert über Wechselkurssteigerungen oder -senkungen und den sich daraus ergebenden Differenzen. Dieser Forex-Handel wird in erster Linie von Banken ausgeführt, aber auch große Industrieunternehmen und sogar Privatanleger versuchen sich darin. Doch gerade für Privatanleger ist diese undurchsichtige Form der Investition von großem Risiko, denn der Forex-Handel wird auf Marge gehandelt.

Bis 1969 versuchte man Währungsschwankungen zu minimieren, indem staatliche bzw. staatlich gelenkte Zentralbanken eingriffen, sobald Wechselkurse vorher festgelegte Interventionspunkte überschritten. Davor, ab 1944, gab es sogar feste Wechselkurse, die weltweit galten. Danach wurden die Wechselkurse schrittweise gelockert. Heute sind die die Devisenmärkte auch ein marktpolitisches Mittel und werden dementsprechend eingesetzt.

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30. Mai 2011 von Klaus Mahler
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