Die kapitalbildende Lebensversicherung im Detail

kapitalbildende lebensversicherung

Die Kapitalbildende Lebensversicherung ist für die Bundesbürger noch immer die Sparform Nummer eins. Sieht sich der Verbraucher jedoch den Vertrag etwas genauer an, wird er feststellen, dass sich dahinter zu viele Kosten und zu wenig Rendite verbergen. Der Vertrag besteht aus Verwaltung, Provision, ggf. einer gekoppelten Berufsunfähigkeitsversicherung und dem Todesfallschutz.

Der Todesfallschutz beträgt bei einer monatlichen Zahlung in Höhe von einhundert Euro auf dreißig Jahre gerechnet ca. vierzigtausend Euro. Sollte der schlimmste Fall eintreten und der Versicherungsnehmer stirbt, hinterlässt eine Frau mit zwei kleinen Kindern, reicht der Betrag vielleicht zwei bis drei Jahre aus. Eine Beerdigung schon allein kostet ca. zehntausend Euro. Die Mutter mit den beiden kleinen Kindern kann nicht voll arbeiten gehen und somit wird der restliche übrige Betrag schnell ausgegeben sein. Der Staat sollte schon seit vielen Jahren eine so genannte Risikolebensversicherung gesetzlich festlegen, damit solche schlimmen Fälle abgesichert werden können. Eine hinterbliebene Familie fällt dann so nicht ins soziale Netz des Staates. Außerdem ist die Rendite solcher Lebensversicherungen auf die langen Laufzeiten gerechnet eher gering. Wenn es sich um ca. vier Prozent handelt, ist noch nicht einmal die Inflation gegengerechnet. Die Inflation in Höhe von ca. zwei bis drei Prozent abgezogen bedeutet, dass der Vertrag nur noch eine Rendite von einem Prozent aufweist.

Wer sich für später finanziell absichern möchte, sollte zu anderen Möglichkeiten greifen. Eine Risikolebensversicherung ist ein muss für jede Familie. Aber die Altersvorsorge sollte in Sachwerten angelegt werden.

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