Die wichtigsten Grundlagen ordnungsgemäßer Buchführung

grundlagen ordnungsgemäßer buchführung

Zur Buchführung sind alle Unternehmen gesetzlich verpflichtet. Diese Regelungen sind in einzelnen Rechtsvorschriften verankert. Aus diesem Grund haben die Firmen nicht viel Spielraum bei der Erstellung der Geschäftsunterlagen. Die Gesetze, die die wichtigsten Grundsätze der Finanzbuchhaltung enthalten, findet man unter anderem im Einkommenssteuergesetz, im Umsatzsteuergesetz und der Durchführungsverordnung oder auch in der Abgabenordnung. Diese Gesetzmäßigkeiten umschreiben die Form und den Umfang der Unternehmensbuchhaltung.

Zu den Aufgaben der Buchführung gehören die Feststellung von Vermögen und Schulden, die Dokumentierung aller Veränderungen in diesem Punkt, die Ermittlung der betrieblichen Erfolge, die Bereitstellung von Zahlen zur Preiskalkulation und die innerbetriebliche Kontrolle.

Der wichtigste Punkt in der Buchführung eines Unternehmens ist die Bilanzierung. Hierbei werden sämtliche Vermögenswerte aufgelistet. Die Daten für die Bilanz ermittelt man aus dem Inventar einer Firma. Die Gegenüberstellung von Vermögensgegenständen und den Kapitalgegenständen erfolgt durch die Aufteilung in Aktiva und Passiva. Aktiva sind dabei alle Vermögensgegenstände des Unternehmens und Passiva sämtliches Fremd- und Eigenkapital. Beide Seiten müssen am Ende übereinstimmen.

Ein weiterer Aspekt sind die Konten. Diese stehen in einem engen Zusammenhang mit der Bilanz. Jeder Geschäftsvorfall beeinflusst unweigerlich die Aufstellung in der Bilanzierung. Da in einem Unternehmen täglich Änderungen im Inventar erfolgen, werden den Bilanzpositionen Konten zugeordnet, die sogenannten T-Konten. Diese bilden eine Aufstellung in SOLL und HABEN. Die Bilanzwerte werden hierfür zu Beginn jedes Geschäftsjahres den jeweiligen Seiten in den Konten zugeordnet. So entspricht der Betrag der Aktiva der SOLL-Seite der Konten und die Passiva der HABEN-Seite. Um eine einheitliche Buchführung zu erhalten, gibt es branchenabhängige Kontenrahmen. Diese sind in 10 Klassen unterteilt und richten sich nach den jeweiligen Anforderungen. Beispiele hierfür sind die Klassen für Finanzanlagen oder betriebliche Aufwendungen. Da aber nicht jedes Unternehmen den kompletten Kontenrahmen benötigt, leitet sich die jeweilige Firma ihren eigenen Kontenplan daraus ab.

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